Schulqualitätsmanager, -in : Titel (Berufsbezeichnung von Beamten)... [Schulqualitätsmanager, -in]


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Schulqualitätsmanager, -in

Titel (Berufsbezeichnung von Beamten) sowie Verwendungsbezeichnung im pädagogischen Dienst

Referenz von Schulqualitätsmanager, -in




Kategorien: Arbeitswelt, Amts- und Juristensprache

Erstellt von: Lanquart am 17.Feb.

Region: Klagenfurt Land (Kärnten)

Links: Österreichisches Wörterbuch : Schulqualitätsmanager,   -in V W - Referenz von Schulqualitätsmanager, -in

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Bekanntheit

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An der Ski-Akademie Schladming gibt’s laut ihrer Webseite einen Qualitätsmanager, ein Magister, der Deutsch und Geografie unterrichtet. Diese „Ski-Akademoe“ ist zwar eine Schule, dieser Qualitätsmanager kann aber nicht ein amtlicher „Schulqualitätsmanager“ sein, denn Letzteres ist seit 1. Jänner 2019 der neue Amtstitel, jawohl, Amtstitel !, für die bisherigen Schulinspektoren.
Für den Bereich der Schulaufsicht mit der Ausnahme der Schulaufsicht für das Minderheitenschulwesen werden die bisherigen Amtstitel „Landesschulinspektor/in“, „Pflichtschulinspektor/in“ und „Berufsschulinspektor/in“ durch die Amtstitel „Schulqualitätsmanagerin“ und „Schulqualitätsmanager“ ersetzt.
Quelle: Bundeskanzleramt.gv.at. Dienstrecht

Landesschulinspektorin Andrea Graf ist inzwischen zur Schulqualitätsmanagerin mutiert.
Quelle: Mein Bezirk.at Murtal, 17.1.19



von Lanquart am 17.Feb.

 
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Nicht nur "Amtstitel": Seit einigen Jahren ( s. Dienstrechts-Novellen BGBl I Nr. 147/2008 bzw. BGBl I Nr.64/2016) sind den Beamten mit ihren hochgeschätzten „Amtstiteln“ die Vertragsangestellten scheinbar gleichgestellt, scheinbar, denn was für die einen ihr kostbarer „Amtstitel“ ist, ist für Letztere eine bloße, wenn auch gleich klingende „Verwendungsbezeichnung“, sodass es nun in den Amtsräumen Amtsräte, Hofräte, Ministerialräte usw. usf. gibt, die gar keine Beamten sind - und eben auch
Die oder der Vertragsbedienstete des Schulqualitätsmanagements führt die Verwendungsbezeichnung „Schulqualitätsmanagerin“ oder „Schulqualitätsmanager“, im Fall der Innehabung der Funktion Leitung einer Bildungsregion die Verwendungsbezeichnung „Leiterin der Bildungsregion“ oder „Leiter der Bildungsregion“ mit einem entsprechenden die Region kennzeichnenden Zusatz
Quelle: § 48u VBG



von Lanquart am 22.Feb.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.