2 stars - 5 reviews5

Sensal : Makler [Sensal]


-1


  

Sensa̲l

der, -es, -e
[ sensal ]
Makler

Referenz von Sensal




Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Amts- und Juristensprache

Erstellt von: nicolai am May.2013

Gebrauch: Österr. Standarddeutsch

Links: Österreichisches Wörterbuch : Sensal V W - Referenz von Sensal

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

  


Bekanntheit

Ab zehn Bewertungen erstellen wir eine Karte Österreichs mit der Bekanntheit des Wortes. Du kannst Dir aber die aktuelle Karte ansehen.

Änderungen (1)


Bewertungen (5)



0
Na also:
Sogar der DUDEN markiert den Sensal als ö.,
[italienisch sensale < arabisch simsār, aus dem Persischen] (österreichisch)
übersetzt das Wort mit "freiberuflicher Makler" und stellt noch einen anderen, mir nicht bekannten Deutschen Ausdruck daneben:
Courtier < lateinisch collectarius = Eintreiber der Auktionsgelder.
von JoDo am May.2013

 
0
Da war noch einer:
DIE ZEIT (2.8.1985): "Den mutmaßlichen Vater des Weinskandals hofft die österreichische Polizei mittlerweile in Haft genommen zu haben. Der 49jährige Wein-Sensal Helmut Rotter aus Retz in Niederösterreich habe den Winzern den Glykol-Tip gegeben; ein perfekter Ersatz für das früher gebräuchliche und gleichfalls verbotene Glycerin, nach dem Qualitätsprüfer seit Jahren routinemäßig fahnden. Und zudem nur halb so teuer: knapp drei Mark pro Kilo."
So ein Rotter!
von Koschutnig am May.2013

 


  Anmelden zum Kommentieren






Links: Russwurm | Jerga Urbana | ÖDV NLP | The Scrum MasterAGB | Impressum

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.